Technik ABC 

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PAL

1967 in Deutschland eingeführte Farbfernsehnorm. PAL ist u.a. in Westeueropa (außer Frankreich), Afrika, Australien und Südamerika im Einsatz. PAL steht für Phase Alternation Line, was sich mit "Zeilensprung" oder "Phasenwechsel nach jeder Zeile" übersetzen lässt.
PAL hat eine Auflösung von 576 Zeilen interlaced/Halbbild. Das bedeutet, es werden pro Sekunde abwechselnd 25 Halbbilder (ungeradzahlige Zeilen) + 25 Halbbilder (geradzahlige Zeilen) gesendet; ergibt eine Bildwiederholfrequenz von 50 Halbbildern (50 Hz).  

 

Pan & Scan

Mit Pan & Scan wird ein Verfahren bezeichnet, um die original Bildformate (16:9, Widescreen) einer DVD oder Blu-ray Disc auf einem konventionellen 4:3 Bildschirm ohne Balken darzustellen.
Im Vergleich zum Letterbox-Verfahren wird dabei ein kleinerer Bildausschnitt dargestellt, um die  relevanten, fokussierten Bildausschnitte weniger stark verkleinern zu müssen. Man sieht also nur            ca. 35-50 % des Originalbildes.

 

Phono - MM bzw. MC

Phono-Tonabnehmer gibt es in zwei unterschiedlichen Bauarten.

Das populärste Funktionsprinzip ist MM ( Moving Magnet ), wie es in den meisten Plattenspielern Verwendung findet. Am Ende des Nadelträgers befindet sich ein Magnet, der im fixierten Spulenfeld die mechanische Modulation der Plattenrille in elektrische Spannung umsetzt. Die Ausgangsspannung bewegt sich dabei zwischen ca. 2-6 Millivolt. Die Bauform MI ( Moving Iron ) arbeitet mit dem gleichen Prinzip.
Im hochwertigen Segment dominiert die MC-Bauweise ( Moving Coil ). Hier sitzen am Ende des Nadelträgers filigrane Spulen, die im Magnetfeld eine elektrische Spannung erzeugen. Mit ca. 0,1 - 0,5 mV Output braucht man eine höhere Verstärkung. Die Anforderungen an die Qualität des Phono-MC Verstärkers werden dadurch nochmals höher.

High-Output MCs haben mehr Spulenwicklungen und damit eine höhere Ausgangsspannnung ( ca. 1,5 - 2 mV ). Somit werden sie gewöhnlich am Phono-MM Anschluß des Verstärkers betrieben.
Der unkomplizierte Nadeltausch ist in der Regel nur bei MM-Systemen vorgesehen.

 

Phono-Verstärker

Früher war alles anders. Schallplatten waren noch kein exotisches Kulturgut und jeder Verstärker war mit einem Phono-Verstärker ausgestattet. Heute wird sehr oft aus Kostengründen auf einen integrierten Phono-Verstärker verzichtet, besonders bei einfachen Mini-Anlagen. Wenn Sie nun einen Plattenspieler anschließen möchten, haben Sie ein kleines Problem.

Sobald der Plattenspieler am LINE / AUX Anschluss des Verstärkers betrieben wird, bemerken Sie folgendes Symptom: Für eine halbwegs praxisgerechte Lautstärke müssen Sie den Lautstärke-Regler bis zum Maximal-Anschlag aufdrehen; meistens ist es dann immer noch zu leise. Damit nicht genug, irgendwie klingt es überpräsent und substanzlos.

Ursachen: Zum Einen gibt ein gängiger MM-Tonabnehmer nur ca. 3-5 Millivolt Spannung, ein MC-Tonabnehmer sogar nur ca. 0,3 Millivolt aus. Das reicht natürlich nicht für einen Hochpegel-Eingang, der normalerweise vom CD-Player mit ca. 2 Volt gespeist wird. Also muß die Verstärkung hier wesentlich höher ausfallen.
Zum Anderen werden Schallplatten aus presstechnischen Gründen nach der RIAA (Record Industry Association of America) - Kennlinie produziert (siehe Grafik unten).

 

Das bedeutet, Frequenzen ab 1 kHz werden bei der Pressung der Schallplatte angehoben (grüne Kurve, RECORD), unterhalb 1 kHz abgesenkt.

Bei der Wiedergabe wird das Signal im Phono-Verstärker spiegelbildlich verstärkt (rote Kurve, PREAMP).

Das Ausgangssignal ist somit wieder linear (blau, PLAYBACK).

 

Pixel

Ein Pixel (Picture Element) ist der kleinste Baustein eines Bildes. Je höher die Pixelzahl, desto höher ist die Auflösung eines Bildes. Bei LCD oder Plasma-Displays ist jedes Pixel in drei Subpixel (Rot, Grün, Blau) unterteilt. Im PAL TV-Farbstandard (seit 1967) beträgt die Auflösung 720x576 (Zeilen) = 414.720 Pixel, bei HDTV/Blu-Ray 1.920x1.080 (Zeilen) = 2.073.600 Pixel.

 

Plasma

Das Plasma-TV Verfahren erzeugt Farbpunkte durch Entladung eines Edelgas-Plamas. Zwischen zwei Glasplatten wird Edelgas-Plasma von transparenten Elektroden gezündet. Durch die dabei entstehende UV-Lichtstrahlung wird an der Bildschirm-Rückseite Rotes, Grünes, Blaues Phosphorlicht dargestellt. Alle Pixel werden gleichzeitig dargestellt, auch hier sind pro Pixel 3 Unterpixel (RGB) vorhanden.

-   Höheres Gewicht
-   Höherer Stromverbrauch
-   Höhere Wärmeentwicklung
-   Kurzfristige Einbrenn-Effekte
+  Neueste Generation mit höherer Lebenserwartung (ca. 60.000 Std.)
+  Schnellere Reaktionszeit, keine Nachzieheffekte
+  Intensivere Farbdarstellung
+  Höheres Kontrastverhältnis
+  Mehr Leuchtkraft, „schwärzeres" Schwarz
Plasma-Bildschirme werden nur noch bei großen Bilddiagonalen, d.h. ab 37" (94 cm) Bilddiagonale, eingesetzt. Das Angebot an Plasma-TV Geräten hat sich in den letzten Jahren deutlich verringert.
 

Progressive Scan

Hier werden nicht wie üblich 50 Halbbilder (Interlaced) pro Sekunde übertragen, sondern echte Vollbilder. Hierdurch lassen sich extrem ruhige, plastische Bilder erzeugen. Geeignet für den Einsatz mit Displays, Monitoren und Projektoren über YUV / HDMI. Nicht kompatibel mit Scart- bzw. FBAS Anschlüssen.