Technik ABC 

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Hbb TV

HbbTV ist die Abkürzung für "Hybrid Broadcast Broadband Television". Es handelt sich dabei um eine neue Technik, die das digitale Fernsehen mit dem Internet so verbinden soll, daß die Stärken beider Massenmedien ausgenutzt werden können. Hierzu baut Hbb TV auf bereits existierenden Rundfunkstandards und Internet-Technologien auf. Mittels des so genannten "Red Buttons" auf der Fernbedienung lassen sich HTML-Seiten direkt auf dem Fernsehschirm öffnen. Basierend auf CE-HTML (Hypertext Markup Language für Benutzerschnittstellen in der Unterhaltungselektronik) können, neben dem normalen Empfang von Fernsehprogrammen, zahlreiche neue Dienste wie Spiele, Social Networks, Online-Abstimmungen, oder Video-on-Demand realisiert werden. Aber auch programmbezogene Anwendungen, wie Videotext oder EPGs der nächsten Generation sind möglich. 

                 

HbbTV wurde vom Institut für Rundfunktechnik (IRT) entwickelt. Aber eine ganze Reihe anderer europäischer Unternehmen und Rundfunkanstalten aus verschiedenen Bereichen wie z.B. Astra, Sony, Canal+ oder Opera unterstützen die Einführung von HbbTV. HbbTV bietet mehr Interaktion und ein breites Spektrum multimedial aufbereiteter Zusatzinfos. Empfangswege sind SAT, DVB-T oder Kabel TV. Früher oder später ist es nicht unwahrscheinlich, dass die meisten Fernsehgeräte oder Receiver bereits HbbTV-Funktionalität unterstützen. Dann ist nur noch ein DSL-Anschluss nötig, falls nicht bereits vorhanden. HbbTV vereint die Welt des digitalen Fernsehens mit dem Internet. Eine Art „Supervideotext“. Zum Start bei der IFA 2010 in Berlin sind neben ARD und ZDF RTL, Sat 1 und Pro 7 mit dabei.
  

HD – DVD

Die High Density DVD wurde neben der Blu-ray Disc als Nachfolgeformat der DVD propagiert. Speicherkapazität bis zu 30 GByte (Dual-Layer). Die Entscheidung der großen US-Filmstudios, das konkurrierende Blu-ray System zu favorisieren, führte zum vorzeitigen Ableben dieses Formates.

 

HD Ready

HD ready Ob ein Flachbildschirm oder Beamer in der Lage ist, HDTV-Fernsehen darzustellen, dokumentiert die Industrie mit dem HD Ready Logo.

 


Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Panel (LCD/Plasma) oder Beamer muss eine native Vertikal-Auflösung von  mindestens 720 Pixel im 16:9 Format darstellen können.
  • Folgende HD Video-Eingänge müssen vorhanden sein:
    - ÝUV/Komponenten (analog)
    - DVI oder HDMI Eingang (mit HDCP Kopierschutz)
  • Die HD Video-Eingänge müssen diese Formate verarbeiten:
    - 1.280 x 720 (Progressive)
    - 1.920 x 1.080 (Interlaced)

Die Bezeichnung Full HD bezeichnet Panels oder Bildverarbeitungssysteme, die 1.920 x 1.080 Pixel darstellen bzw. verarbeiten können.

 

HDMI

HDMI


Das High Definition Multimedia Interface bietet in einem 19-poligen Miniaturstecker voldigitale Bild- und Tonübertragung. Keine Datenkompression, alle Bildformate (incl. HDTV 1080p), maximal acht Audiokanäle. HDMI CableGleichzeitig ist HDMI abwärtskompatibel zu DVI. 

Neuester Standard (Juni 2010) ist HDMI 1.4. Wesentliche Vorteile gegenüber dem bisherigen 1.3 Standard sind:

- Bilddarstellung in 3D
- Audio-Rückkanal
- HDMI-Ethernetkanal für Netzwerkverbindungen
- Neuer HDMI Micro-Stecker (Type D)

HDMI hat die gute alte Scart-Buchse abgelöst und ist der neuen Standardanschluß im digitalen A/V Segment.

 

HDTV

Das 1967 eingeführte PAL Farb-TV Format ist hinsichtlich seiner Auflösung limitiert. PAL arbeitet mit 576 Zeilen (interlaced / 288 Halbbilder); ergibt 414.720 Pixel. Im Zuge der Digitalisierung stiegen die Ansprüche an die Bildqualität.

High Definition TV (Hochauflösendes Fernsehen) bietet dramatisch mehr Bildauflösung, möglich sind 720 bzw. 1080 Zeilen. Die maximale Auflösung beträgt 1080i (interlaced, 1.920 x 1.080=2.073.600 Pixel). 1080i ist gegenüber dem konventionellen, analogen PAL-Verfahren somit die ca. 5-fach höhere Auflösung. Auch die Übertragung mit 720p ist denkbar. HDTV ist ein reines 16:9 Bildformat, 4:3 Formate werden mit seitlichen Balken dargestellt. Der Empfang von Programmen in HDTV-Auflösung ist zur Zeit per DVB-Sat und DVB-C (Kabelnetz) möglich. Auch per DVB-T (Antenne, terrestrisch) wäre HDTV-Übertragung möglich, wird aber bislang nicht genutzt. 

Um HDTV ausreichend darstellen zu können, bedarf es eines hochauflösenden Flat-TVs oder Beamers (HD-Ready). LOEWE. Flachbildschirme beinhalten bereits heute integrierte HDTV-Empfangsteile für Sat und Kabel TV. 
                                       

Frei empfangbare, deutschsprachige HDTV-Programme sind zur Zeit u.a. bei Anixe HD, HD1, Luxe HD oder Servus HD zu sehen. ARTE HD ist seit Juli 2008 auf Sendung (Astra, DVB-Sat). Der offizielle Startschuß bei ARD HD und ZDF HD fiel am 10. Februar 2010 zu Beginn der Olympischen Winterspiele in Vancouver. ARD HD und ZDF HD planen für 2010 bereits einen Anteil an HD-Produktionen von bis zu siebzig Prozent.

Hosiden

HosidenDer Hosiden-Stecker wird für S-Video (S-VHS, Hi-8) Übertragung eingesetzt. Anders als bei der FBAS/Cinch werden die Signale für Helligkeit und Farbe separat übertragen und beeinflussen sich gegenseitig hierdurch wesentlich weniger. Der Stecker hat 4 Pins (Helligkeit/Luminanz und Farbe/Chrominanz, jeweils Plus/Minus. Der Hosiden-Stecker überträgt kein Audio-Signal.