Technik ABC 

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DAB

DABDigitaler Hörfunkstandard, der in Deutschland jedoch vor dem Aus steht. Das Digital Audio Broadcast Verfahren hat in Deutschland, im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten wie z.B. Schweiz oder Großbritannien, keine nennenswerte Marktakzeptanz erreicht. DAB wäre für mobilen Rundfunkempfang,  z.B. im Auto, ein durchaus empfehlenswertes System. Der Empfang ist bei ausreichender technischer Sendeausstattung mit einer kleinen Stabantenne möglich. Technische Entwicklungen wie DVB-C oder Internet-Radio haben die Verbreitung des terrestrischen DAB-Radios erschwert.

 

Digital Eingang / Ausgang

Anschlussvariante für die digitale Datenübertragung. Die gebräuchlichsten Varianten sind der optische TOS-Link Anschluß sowie der elektrische Coax-Anschluß über eine Cinch- bzw. BNC-Buchse. Im High-End Segment der symmetrische AES/EBU und der professionelle AT&T Anschluß (optisch).

 

DIN LS

DIN LS

 

 

 

 

 

Der 2-polige Stecker nach DIN 41529 wurde gemeinhin DIN LS-Stecker genannt. Verwendung fand er also an Lautsprecherkabeln und an Lautsprechern (dort als Buchse). Die Kontaktqualität dieser Stecker ist mehr als fragwürdig, weshalb wir von der Benutzung abraten !

DivX

Dateiformat zur Datenreduktion von Bild/Videosignalen. Hierdurch lassen sich umfangreiche Datenmengen in sehr kleine Dateien komprimieren, um sie auf CD-Rs bzw. CD-RWs zu speichern und abzuspielen.

 

Dolby Digital

Dolby Digital

Dolby Digital, auch als AC-3 bezeichnet, ist ein digitales Kinotonformat.
Es arbeitet mit bis zu 6 separaten Audio-Kanälen:
Front Links, Front Rechts, Front Center-Kanal sowie Surround-Hinten Links und Surround-Hinten Rechts. Ein zusätzlicher LFE (Low Frequency Effects) - Kanal macht die 5.1 Anordnung komplett. Im LFE- oder Subwoofer-Kanal werden Frequenzen von 20-120 Hz gespeichert.

Nahezu alle DVDs und eine Vielzahl von NTSC-Laserdiscs sind mit einer Dolby-Digital Spur ausgestattet. Ein entsprechender Dolby-Digital Decoder, meistens im AV-Verstärker bzw. Receiver integriert, rechnet den daten-         reduzierten Bitstrom aus.

 

 

Dolby Digital EX

Optimiert 5.1 Dolby Digital Tonspuren für die Widergabe auf 6.1 bzw. 7.1 Lautsprecheranordnungen.

 

Dolby Pro Logic II

Dolby Pro Logic II ist die Weiterentwicklung des veralteten Pro Logic / Surround Verfahrens. Es errechnet mit hochentwickelten mathematischen Modellen aus dem Stereo bzw. Pro Logic Signal ein mehrkanaliges Signal, das die Defizite des alten Pro Logic Systems vergessen lässt und schon erstaunlich nahe an ein volldigitales Mehrkanal-Format heranreicht.

 

Dolby Pro-Logic

Der Anfang der Mehrkanaltechnik für den Heimkino-Einsatz zu Hause.
Mittlerweile veraltetes Verfahren aus den achtziger Jahren. Das Matrix-Verfahren lässt für die Rückkanäle nur ein Mono-Signal mit limitiertem Frequenzumfang zu. Der Center-Kanal ist ebenso eingeschränkt.

 

Dolby Pro-Logic II X

Mit der neuesten Erweiterung des Pro-Logic Verfahrens werden analoge Stereo- bzw. Pro-Logic Signale auf 6.1 / 7.1 Systeme adaptiert. Man kann zwischen Music, Movie und Game Modus wählen.

 

Dolby True HD

Dolby True HDNicht datenreduziertes, digitales Raumklang-Format. Für Blu-ray und HD DVD mit bis zu 7.1 separaten Tonkanälen mit 24 Bit / 96 kHz Samplingfrequenz. Bei weinger als acht separaten Tonspuren sogar mit 192 kHz Samplingfrequenz.

 

DTS

DTSDTS (Digital Theater Systems) ist ebenfalls ein diskretes, volldigitales 5.1 Mehrkanal-  format. Gegenüber Dolby Digital arbeitet DTS mit einer höheren Datenrate. DTS findet sich auf CDs und DVDs. Zur Decodierung ist ein DTS-Prozessor (im AV - Verstärker/Receiver) nötig.

 

DTS 96/24

Volle 24 Bit Auflösung bei 96 kHz Samplingfrequenz (zum Vergleich: CD mit 16 Bit/44 kHz) auf einer DVD-Video ohne Einbussen bei der Bildqualität. Benötigt wird ein entsprechender Decoder im AV - Verstärker/Receiver (Denon AVC-A11SR). DTS 96/24 ist abwärtskompatibel und läuft damit in 24/48 Auflösung auf handelsüblichen DTS - fähigen A/V Verstärkern/Receivern.

 

DTS Extended Surround (ES)

Im Jahr 1999 führte DTS als Ergänzung / Update ein 6.1 Verfahren ein. Zur bekannten 5.1 Anordnung kommt noch ein weiterer Kanal hinzu: Surround Back (Hinten Mitte). Man unterscheidet zwei ES -Varianten:

DTS ES Discrete 6.1:

Alle Kanäle inclusive Surround Back sind unabhängig voneinander als einzelne Tonspuren auf der Software (DVD) gespeichert. Ist die Anlage nicht 6.1 kompatibel, wird der Surround Back - Kanal über die Surround Links + Rechts Kanäle wiedergegeben.

DTS ES Matrix 6.1:

Aus 5.1 Software wird mit dem professionellen DTS ES 6.1 Matrix Algorithmus die Information für den Surround Back errechnet.

Sie benötigen also 6.1 kompatible Verstärker bzw. Receiver sowie einen zusätzlichen Lautsprecher, Hinten Mitte. Sinn macht das Alles für Perfektionisten. Sollten Sie ein sehr großes Wohnzimmer/ Heimkino besitzen, in dem die hinteren Lautsprecher sehr weit auseinander platziert sind (ca. 3,80 Meter und mehr), ergibt sich ein akustisches Loch. Mit einer 6.1 Anordnung erhalten Sie hier eine perfekt gleichmäßige Beschallung. Das gilt natürlich noch mehr für eine ultimative 7.1 Bestückung: Statt eines Surround Back Lautsprechers verwenden Sie nun einen Back Links(Halblinks Hinten) sowie den Back Rechts (Halbrechts Hinten). Wenn Sie bis hierher gelesen haben, hat sicher auch Ihre Frau/Freundin Verständnis für Ihr Hobby und wartet schon ungeduldig auf die zusätzlichen Lautsprecher ...

 

DTS

DTSDTS (Digital Theater Systems) ist ebenfalls ein diskretes, volldigitales 5.1 Mehrkanal-  format. Gegenüber Dolby Digital arbeitet DTS mit einer höheren Datenrate. DTS findet sich auf CDs und DVDs. Zur Decodierung ist ein DTS-Prozessor (im AV - Verstärker/Receiver) nötig.

 

DVB

Digital Video BroadcastingDigital Video Broadcast (Digitale Video Übertragung) ist das Sendeformat für digitales TV und Radio. Störungsfreie Bild- und Tonübertragung mit einer variablen Datenrate bis zu 24 Mbit/sec., HDTV und selbst Dolby-Digital Mehrkanal-Ton sind möglich.
Empfangsvarianten sind DVB-T (Terrestrische Übertragung, konventionelle Antenne), DVB-S (Satelliten-Übertragung, Schüssel) oder als DVB-C (Cable) per Kabelanschluß.

 

DVD - Audio

DVD-Audio ist ein hochauflösendes Tonformat. Gegenüber der CD mit 16 Bit/44.1 kHz Abtastfrequenz arbeitet DVD-A mit einer Auflösung von bis zu 24 Bit/192 kHz zweikanalig bzw. 24 Bit/ 96 kHz mehrkanalig. Bis zu diesen Maximalstufen sind viele weitere Auflösungsstufen zulässig. DVD-A ist primär ein Musikformat und trägt somit keine Bildinformation mit Ausnahme statischer Grafiken. DVD-A Tonträger laufen in der Regel nur auf DVD-A Playern. DVD-A Player spielen natürlich auch CDs und DVDs ab.
DVD-Audio hat mittlerweile keine Marktbedeutung mehr.

 

DVD - Recording

Endlich hat das veraltete VHS-Band ausgedient. Aufnahme auf eine DVD in top Bild- und Tonqualität ist nun Standard und wird schon in wenigen Jahren die VHS-Technik aus den 70er Jahren ersetzen.

DVD-RAM:

Von Panasonic eingeführter Standard, mit wenigen DVD-Playern kompatibel.

- DVD-RW:

Von Pioneer entwickelter Standard. Kompatibel mit vielen DVD-Playern.

+ DVD R/RW:

Eine +R bzw. die löschbare +RW läuft auf den meisten konventionelle DVD-Playern.

Die aufnehmbare DVD kann in verschiedenen Auflösungsstufen beschrieben werden. Somit ergibt sich im Super Extended Play-Modus eine Aufnahmekapazität von 8 Stunden.

 

DVI

DVIUrsprünglich für Computer-Monitore entwickelte Technologie zur digitalen Bildübertragung. Das Digital Visual Interface wurde vom US-Hersteller Silicon Image für Heimanwendungen adaptiert. Die Übertragungs-Bandbreite liegt weit über dem Standard höchstwertiger analoger Video-Übertragung ( PAL-Progressive 576p ). Man unterscheidet hier zwei Varianten:
DVI-D (Digital) beinhaltet nur digitale Bildinformation, DVI-I (Integrated) überträgt digitale und analoge Bildinformation. Wenn Sie jetzt gehofft hatten, hier digital auf eine DVD kopieren zu können, meldet sich schon gleich der HDCP-Kopierschutz. Das DVI ist nur die Schnittstelle zum Projektor oder Display. DVI ist inzwischen vom HDMI-Anschluß abgelöst worden.